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Softwarelokalisierungswerkzeuge gehören wie Translation-Memory-Systeme schon seit Jahren zu den Standardwerkzeugen für die Übersetzung von Benutzeroberflächen. Sie steigern die Produktivität des Übersetzers, ermöglichen die direkte Größenanpassung der Textelemente der Benutzeroberfläche und senken damit die Übersetzungskosten.

Der Einsatz von Softwarelokalisierungswerkzeugen ist im Rahmen von stetiger Kostenkontrolle, Qualitätssicherung und Schutz von Firmen-Knowhow unerlässlich. Die bekanntesten professionellen Softwarelokalisierungswerkzeugen sind:

  • SDL Passolo [SDL plc]
  • Alchemy Catalyst [Alchemy Software Development Ltd.]

Vorgehensweise

Wird noch kein Softwarelokalisierungswerkzeug eingesetzt, kann anhand verschiedener Faktoren das geeignete System ausgewählt werden:

  • Programmiersprache (C++, Java, Visual Basic etc.)
  • Entwicklungsumgebung
  • Eingesetztes Translation-Memory-System
  • Lizenzmodelle
  • Datenpflege und -administration
  • Workflow- und Terminologie-Management
  • Zielsprachen

Wenn Sie mehr über die Funktionsweise von Softwarelokalisierungswerkzeugen erfahren möchten, zögern Sie nicht, uns direkt anzusprechen: info(at)dicits.com

Einsparung

Der nahezu 100%ige Einsatz von Softwarelokalisierungswerkzeugen in der Übersetzung von Benutzeroberflächen zeigt ganz deutlich das sehr hohe Einsparpotenzial, dessen Höhe u. a. von folgenden Faktoren abhängt:

  • Verwendung dynamisch erstellter Oberflächenelemente
  • Verwendung so genannter String-Tables

Der Hauptvorteil von Softwarelokalisierungswerkzeugen besteht darin, dass der Übersetzer nicht den Quellcode verändern kann, sondern nur die Oberflächentexte bearbeitet. Somit wird die Funktionalität des Quellcodes höchstens indirekt verändert. Des Weiteren kann der Übersetzer meist im WYSIWYG-Modus die Größe der Textelemente der Benutzeroberfläche dem übersetzten Text anpassen, ohne dabei die Entwicklungsumgebung verwenden zu müssen (z. B. ist französischsprachiger Text im Durchschnitt um den Faktor 1,2 länger als deutschsprachiger Text).

Beratung und Projektdurchführung

Wie bei allen industriellen Verfahren spielt auch hier das Prozess-Knowhow für die produktionsspezifische Auf- und Weiterverarbeitung des Ausgangsmaterials eine unverzichtbare Rolle. Dadurch ist u. a. das neue Berufsbild des Language Engineers entstanden, dessen Aufgabe es ist, die Übersetzungsverfahren zu kontrollieren und stetig zu optimieren.

DELTA ist spezialisiert auf die Optimierung und Automatisierung von Übersetzungsprozessen und kann dabei auf jahrelange Erfahrung im Umgang mit den entsprechenden Methoden und Technologien zurückgreifen.