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Translation-Memory-Systeme gehören schon seit Jahren zu den Standardwerkzeugen für die Anfertigung von Übersetzungen. Sie steigern die Produktivität des Übersetzers und senken somit die Übersetzungskosten. Der professionelle Einsatz von Translation-Memory-Systemen kann als der Beginn der Übersetzungsindustrie bezeichnet werden.

Der Einsatz von Translation-Memory-Systemen ist im Rahmen stetiger Kostenkontrolle und Qualitätssicherung in der technischen Übersetzung unerlässlich. Die bekanntesten professionellen Translation-Memory-Systeme sind:

  • across [Across Systems GmbH]
  • memoQ [Kilgray Fordítástechnológiai Kft.]
  • SDL Studio 2015 [SDL plc]
  • STAR Transit [STAR AG]
  • Wordfast [Wordfast LLC]
  • ...

Vorgehensweise

Wird noch kein Translation-Memory-System eingesetzt, kann anhand verschiedener Faktoren das geeignete System ausgewählt werden:

  • Dokumentenformate (z. B. InDesign, FrameMaker, Microsoft Word, HTML, XML etc.)
  • Workflow- und Terminologie-Management
  • Lizenzmodelle
  • Datenpflege und -administration
  • Zielsprachen

Damit ein Translation-Memory-System effizient verwendet werden kann, muss – falls noch nicht vorhanden – die jeweilige fachspezifische Terminologie erfasst werden und in das Terminologie-Werkzeug des Translation-Memory-Systems eingepflegt werden.

Klicken Sie auf den folgenden Link, um mehr über die Funktionsweise von Translation-Memory-Systemen zu erfahren: Wie funktioniert ein Translation-Memory-System?

Einsparung

Der nahezu 100%ige Einsatz von Translation-Memory-Systemen in der technischen Übersetzung zeigt ganz deutlich das sehr hohe Einsparpotenzial, dessen Höhe u. a. von folgenden Faktoren abhängt:

  • Inhaltliche und redaktionelle Konsistenz der Texte
  • Anwendung von Formulierungsrichtlinien bei der Texterstellung
  • Inhaltliche Änderungen innerhalb eines Produktzyklus

Ob die Einsparung 10 % oder 90 % beträgt, kann meist schon mit einer einfachen Analyse des Textmaterials und des jährlichen Übersetzungsbedarfs abgeschätzt werden.

Beratung und Projektdurchführung

Wie bei allen industriellen Verfahren spielt auch hier das Prozess-Know-how für die produktionsspezifische Auf- und Weiterverarbeitung des Ausgangsmaterials eine unverzichtbare Rolle. Dadurch ist u. a. das neue Berufsbild des Language Engineers entstanden, dessen Aufgabe es ist, die Übersetzungsverfahren zu kontrollieren und stetig zu optimieren.

DELTA ist spezialisiert auf die Optimierung und Automatisierung von Übersetzungsprozessen und kann dabei auf jahrelange Erfahrung im Umgang mit den entsprechenden Methoden und Technologien zurückgreifen.